Echtzeit-Ultraschall

ECHTZEIT-ULTRASCHALL ZUR PHYSIOTHERAPEUTISCHEN BEFUNDUNG UND BEHANDLUNG

Wozu Echtzeit Ultraschall?

Echtzeit-Ultraschall dient vorwiegend zur Befundung, Darstellung und Verlaufskontrolle des Trainings von Tiefenmuskulatur. Das richtige Training der tiefen Muskulatur ist besonders wichtig, da diese Muskeln unter anderem Becken, Abdomen und Thorax verbinden und kräftigen. Die tief liegenden Bauch- und Rückenmuskeln stabilisieren ebenso gemeinsam mit dem Beckenboden den Beckengürtel.

Mittels Ultraschalldiagnostik werden die mitunter schwer anzusteuernden Muskeln auf Kraft und Aktivität geschallt und somit die Auswirkung des Trainings in Echtzeit sichtbar gemacht. Mithilfe des Ultraschalls bekommt der Patient/die Patientin ein unmittelbares visuelles Feedback der tiefliegenden Muskelschichten und kann (gemeinsam mit dem Therapeuten/der Therapeutin) sofort erkennen, ob eine Übung korrekt ausgeführt wird.

Leider neigen diese Muskeln zur Abschwächung und können so Beschwerden auslösen oder verstärken. Hier kann gezieltes Training Abhilfe schaffen. Allerdings kann die Tiefen- und die Beckenbodenmuskulatur bei nicht richtig ausgeführtem Training einen zu hohen Tonus aufbauen, was zu Verkürzungen führt. Hier dient Echtzeit-Ultraschall als Unterstützung für die physiotherapeutische Diagnosefindung.

Die häufigsten Einsatzbereiche von Echtzeit-Ultraschall

  • Wirbelsäulenbeschwerden aller Art
  • Kreuz-, Darmbeingelenksbeschwerden
  • Leistenschmerzen
  • Becken-, Hüft-, Rückenmuskelbeschwerden

Echtzeit-Ultraschall ist in der Physiotherapie vielseitig einsetzbar, um ein adäquates Training zu garantieren. In Österreich ist Echtzeit-Ultraschall eine innovative Befundungsmethode, welche zur Befundung und Behandlung der Tiefenmuskulatur eingesetzt wird. Langjährige internationale klinische Erfahrung und wissenschaftliche Evidenz befürworten dieses Verfahren.

ECHTZEIT-ULTRASCHALL IM­ mza

Anita Grassel
Birgit Haselsteiner
Eva Kahlbacher
Claudia Neudecker
Philipp Kull
Christina Lindner
Dr. Wafa Djananpour
Dr. Ulrich Lanz